Berichte - Kirche Rönsahl

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Berichte

Aktuelles
25.09.2022: Konfirmationsjubiläum in der Servatiuskirche.

Zu einem festlichen Gottesdienst, Anlass war die Feier der Goldenen sowie der Diamantenen Konfirmation, hatte die Evangelische Kirchengemeinde  Rönsahl am vergangenen Sonntag in die Servatiuskirche eingeladen. Nachdem diese in aller Regel im jährlichen Rhythmus angesagte Feier aus Anlass des 50. beziehungsweise 60. Jahrestages der Konfirmation aufgrund der Corona-Situation in den vergangenen Jahren jeweils ausfallen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden musste, war die Freude darüber, dass einer entsprechenden Feier zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts entgegen stand, jetzt umso größer.

Insgesamt 19 Gold- und 26 Diamantkonfirmanden/innnen, nämlich die Konfirmanden der Jahre  1969 – 1972 beziehungsweise der Jahrgänge 1959 bis 1962,  hatten sich gerne dazu einladen lassen, dem von Pfarrer Martin Spindler gehaltenen und von verschiedenen Beiträgen des Kirchenchores sowie dem Gesang der Gemeinde umrahmten Festgottesdienst beizuwohnen. Der Seelsorger erwähnte in seiner Predigt mancherlei Begebenheiten, so wie sie im Leben nun einmal anfallen, sparte dabei den einen oder anderen Schicksalschlag ebenso wenig aus wie auch persönliche Glücksmomente und erinnerte daran, dass im Grunde alles an Gottes reichem Segen gelegen sei und ein Tag wie dieser dazu angetan sei, den mit der Konfirmation geschlossenen Bund zu festigen. Mit einer im Anschluss an den  im Gemeindehaus angesagten Wiedersehensfeier klang der Tag aus.
Text: Rainer Crummenerl.
26 ehemalige Konfirmanden und Konfirmandinnen aus den Jahren 1959 bis 1962 hatten sich zur Feier der Diamantenen Konfirmation in der Servatiuskirche am vergangenen Sonntag einladen lassen. Fotos Crummenerl.
Goldene Konfirmation feierten am vergangenen Sonntag insgesamt 19 Frauen und Männer, die in den Jahren 1962 bis 1972 in der Servatiuskirche konfirmiert worden waren.
15.Juni 2022
Kirchengemeinde Rönsahl ist auf der Suche nach sicherer Zukunft.
Gemeindeversammlung mit zahlreichen Denkanstößen.

Rönsahl „ Es gibt viel zu tun – also packen wir`s an..“ Der auf den ersten Blick etwas abgegriffene Spruch stand – unausgesprochen zwar, dennoch unübersehbar, als richtungsweisendes Motto über der am Montagabend in der Servatiuskirche stattgefundenen Gemeindeversammlung, zu der die Evangelische Kirchengemeinde Rönsahl ihre Mitglieder zwecks Meinungsaustausches über die aktuelle Lage beziehungsweise die Perspektiven der Gemeinde für die nähere Zukunft eingeladen hatte.

Dass die Corona-Zeit und der dadurch erheblich reduzierte Handlungsspielraum auch im kirchlichen Leben generell - und so auch in Rönsahl - vieles nicht eben zum Positiven verändert hat, merkte Versammlungsleiterin Brigitte Denda bei der eingangs erfolgten kurzen Bestandsaufnahme kurz an. Die Vorsitzende des Presbyteriums hob dabei zum einen auf die Vielzahl der in der Corona-Zeit ausgefallenen und vordem regelmäßig stattgefundenen Treffen der Gemeindegruppen ab, ließ gleichermaßen aber ebenso den mangelnden Besuch der Gottesdienste nicht unerwähnt.

Einerseits die Frage, wie das nicht zuletzt dank einer Reihe ehrenamtlicher Mitarbeiter  bislang funktionierende Gemeindeleben wieder mit mehr Leben erfüllt werden könne, zum anderen die generelle Sorge um die Zukunft der mit derzeit noch 750 Gemeindegliedern ohnehin kleinsten, wenngleich mittlerweile seit mehr als 460 Jahren und damit eine der am längsten bestehenden Evangelischen Kirchengemeinden im gesamten Kreisgebiet, bestimmte den weiteren Verlauf des Abends.

Zahlreiche Wortmeldungen sorgten für einen fruchtbaren Meinungsaustausch. Sie befassten sich unter anderem mit praktikablen Vorschlägen, die beispielsweise durch häufigere Einbindung der Jugend, modernere Lieder, Kirchenchor und Instrumentalbegleitung mehr Abwechslung in die Gottesdienste bringen sollen, und betonten die in zunehmendem Maße immer unverzichtbarer werdende Tätigkeit der Ehrenamtler auf mancherlei Ebenen. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Zahl der hauptamtlichen Kräfte bei sich abzeichnenden  weiter rückläufigen Mitgliederzahlen in den Kirchengemeinden ständig geringer wird.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Kirchengemeinden Kierspe und Rönsahl direkt betroffen. Durch den in Bälde bevorstehenden Ruhestand der beiden Pfarrer Martin Spindler und Reiner Fröhlich rückt ein noch engeres Zusammenrücken der beiden bislang selbstständigen Gemeinden immer mehr in den Fokus, dies nicht zuletzt auch aufgrund finanzieller Zwänge.

Entsprechende Überlegungen im Presbyterium haben bereits stattgefunden und wurden aufgrund der guten Erfahrungen, die beide Gemeinden im Umgang miteinander bisher gemacht haben,  positiv beschieden, wie es dazu abschließend hieß. Text:R.Crummenerl
Presbyterin Brigitte Denda führte thematisch durch den Abend . Dabei ging es auch um den in naher Zukunft geplanten voraussichtlichen Zusammenschluß mit der Evangelischen Kirchengemeinde in Kierspe, der positiv gesehen wurde. Fotos Crummenerl
Gemeindeversammlung
Zu einem lebhaftten Meinungsaustausch über das Geschehen in der Corona-Zeit und danach in der Gemeinde und ihren Gliederungen hatte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl am Montagabend in die Servatiuskirche eingeladen.
 
Konfirmation 2021 in der Servatiuskirche.

 
Rönsahl. Unter besonderem Vorzeichen stand in diesem Jahr der Gottesdienst zur Konfirmation in der Servatiuskirche in Rönsahl. Der feierliche Gottesdienst, in dem junge Menschen nach voraufgegangenem kirchlichen Unterricht und der dabei erfolgten Unterweisung und Festigung  im Glauben durch die Konfirmation nun auch de facto in den Kreis der erwachsenen Gemeindeglieder aufgenommen werden, gehört jeweils zu den herausragenden und besonders wichtigen Terminen im Jahreskalender der Kirchengemeinde. Nicht anders auch in diesem Jahr, obwohl die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestehenden strengen Maßnahmen besondere Verhaltensmaßregeln erfordern und dabei naturgemäß auch den Kontakt untereinander in Kirche und Gemeinde stark einschränken.

 
Demzufolge musste in diesem Jahr ( wie bereits im Vorjahr) der gemeinsame Konfirmationsgottesdienst in der Kirche  mit Teilnahmemöglichkeit für die  Gesamtgemeinde abermals abgesagt werden. Um die Konfirmation insgesamt nicht ein weiteres Mal auf unbestimme Zeit verschieben zu müssen, fanden am Sonntagmorgen stattdessen in der Servatiuskirche zwei zeitlich aufeinander abgestimmte Festgottesdienste statt, an denen jeweils die Hälfte der Konfirmanden und (in begrenzter Zahl) deren Angehörige unter Beachtung der entsprechenden Hygienevorschriften teilnahmen.

 
In den Mittelpunkt seiner Predigt in Anlehnung an einen Text aus dem Johannes-Evangelium stellte Pfarrer Martin Spindler heraus, dass die Konfirmation als Segnung und Bekäftigung der Taufe vor allem das Angebot zur ganz persönlichen Freundschaft mit Gott bedeute, ein Angebot, das auch in den Stürmen des Lebens gelte und wahrgenommen werden dürfe. Umrahmt wurde der Gottesdienst zur Konfirmation mit liturgischen Beiträgen von Mitgliedern des Presbyteriums und Gemeindehelfern, die die Konfirmanden während der Unterrichtszeit begleitet hatten.  
Text: R.Crummenerl
Konf_2021
Jeweils vier Jungen, nämlich Kilian Alting, Darren Grabs, Max Küsters und Enrico Tschernucha und vier Mädchen, Lotte Pies, Vanessa Wern, Linn Willms und Lena Lamert, wurden am vergangenen Sonntag in der Servatiuskirche konfirmiert. Mit auf dem Foto sind Pfarrer Martin Spindler, Jugendreferent Stefan Schick und Presbyterin Carola Nies, die die Konfirmanden während des kirchlichen Unterrichts begleitet hatten.
Konfoi2021
Im kurzfristig eingeschobenen „Open-air-Teil“ übernahmen Mitglieder des Bläserchores der Gemeinde Teile der musikalischen Begleitung anlässlich der Konfirmationsfeier in der Evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl. Fotos Crummenerl.
Ostern 2021
Am Karsamstag wurde die Rede von Bundespräsident Steinmeier in der Tagesschau übertragen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir seine Worte:
Für Christen bedeutet Ostern die Gewissheit, dass Tod und die bedrückenden Dinge nicht das letzte Wort haben. Eine feste Hoffnung soll es für Alle sein.“
Und ich hab mal für mich Bilanz gezogen. Neben den Inzidenzzahlen, dem R-Wert und anderen Meldungen, die mit Corona zusammenhängen und sehr bedrücken, gibt es doch in meinem Leben noch viele andere Dinge, die Hoffnung geben.
Wir dürfen wir Alle hoffen. Auch dass der Weg der Osterkerze, die in diesem Jahr in einer menschenleeren Kirche zum Altar getragen wurde, im nächsten Jahr wieder von vielen Gemeindegliedern in der Kirche begleitet wird.
Karl-Friedrich Marcus  
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