Frauenhilfe - Kirche Rönsahl

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Frauenhilfe

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Die Evangelische Frauenhilfe:
Voll das Leben
Zielgruppe:Frauen
Der Kreis trifft sich:einmal monatlich, am Donnerstag um 14:30 Uhr
Wo:Im evangelischen Gemeindehaus
Was wird gemacht:Überlegungen zu zeitgemäßen Themen, Gedanken zu biblischen Geschichten. Andacht
Fotonachmittage und geselliges Beisammensein mit Singen und Erzählen
(jeden Monat ein Thema)
Kontakt:Brigitte Potthoff bitte  hier klicken


 
Die Frauen der Bundespräsidenten.

 
„Hinter einem starken Mann steht immer eine starke Frau..“, so weiß man. Dass dieses Bonmot auch im politischen Umfeld und hier speziell auch in der „großen“ Politik seine Berechtigung hat, darüber dachten die Mitglieder der Rönsahler Frauenhilfe nach anlässlich ihrer am Mittwoch dieser Woche stattgefundenen monatlich einmal stattfindenden Zusammenkunft im Evangelischen Gemeindehaus, die wie immer wiederum gut besucht war.

 
Zwar ist die muntere Frauenrunde in der Regel nicht eben für Diskussionsrunden über politische Themen bekannt, ihr Handlungsschwerpunkt liegt vielmehr im gesellschaft- unterhaltsamen Bereich und ist außeordentlich vielseitig. Vielleicht aber auch gerade aus diesem Grunde passte der in dieser Woche angesagte Vortrag von Karin Derksen unter dem Thema „ Die Frauen der Bundespräsidenten“ durchaus ins Konzept.

 

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In einem viel beachteten Vortrag bei der Frauenhilfe in Rönsahl sprach Karin Derksen über die Frauen der jeweiligen Bundesprsidenten in Deutschland und ließ dabei deren vielschichtiges Engement für die Allgemeinheit nicht unerwähnt.
Frauen in der Politik und das nicht nur am Rande sondern vielmehr als Mitwirkende im gestalterischen Bereich ? Vor einigen Jahrzehnten war diese Rolle der ( auch damals schon ) mündigen Frau praktisch undenkbar. Erst nach Ende des 1. Weltkriegs und im November des Jahres 1918 war es so weit, dass das allgemeine und gleiche Wahlrecht für Männer und Frauen in Deutschland eingeführt wurde. Dennoch dauerte es noch eine ganze Weile, bis bedeutende politische Ämter auch von Frauen besetzt wurden. Oftmals war es nämlich so, dass Frauen ein Amt ausübten, das es „ offiziell“ überhaupt nicht gibt – gewissermaßen als Repräsentationsfigur an der Seite ihrer politisch bedeutsamen Ehegatten. Diesbezüglichen Spuren, festgemacht am Beispiel der Gattinnen beziehungsweise Lebensgefährtinnen der deutschen Bundespräsidenten, die dieses Amt seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bis zum heutigen Tage bekleidet beziehungsweise noch innehaben, war Karin Derksen nachgegangen und beleuchtete dabei das Leben und Wirken der nur höchst selten im Licht der Öffentlichkeit stehenden Frau an der Seite des jeweils amtierenden Bundespräsidenten. Dabei wurde die große Vielfalt der von den Präsidentenfrauen  vornehmlich auf sozialem Feld geleisteten Dienste im Ehrenamt verdeutlicht.

Weit gespannt war der Bogen, der von Elli Heuss-Knapp ( Gründerin des Müttergenesungswerkes) über Mildred Scheel (  Krebshilfe), Veronika Carstens ( Multiple Sklerose-Gesellschaft), Wilhelmine Lübcke  und weitere bis zu Elke Büdenbender, der Gattin des gegenwärtigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, reichte und viel unterschiedliche Charaktere und deren im Sinne der Allgemeinheit an den Tag gelegtes Engagement beleuchtete sowie deren jeweilige kulturelle Bedeutung unterstrich. Text und Foto Crummenerl.
 
Ein Nachmittag mit Pfarrerin i.R.Renate Voswinkel.

 
Rönsahl. Zu einem ebenso unterhaltsamen wie gleichsam zum Nachdenken anregenden Nachmittag hatte die Frauenhilfe Rönsahl jetzt ins Evangelische Gemeindehaus eingeladen. Mit Pfarrerin i.R.  Renate Voswinkel, gebürtig aus Rönsahl, die ihre berufliche Tätigkeit in verschiedenen Funktionen als Pfarrrerin, so nicht zuletzt auch als Gründerin des im Rahmen der Rheinischen Landeskirche geführten „Hauses der Stille“, ausgeführt hatte und jetzt nach Eintritt in den Ruhestand in Frankfurt lebt, hatte sich an diesem Tage ein besonders gern gesehener Gast angesagt.

 
Wie bei solcher Gelegenheit üblich, so hatten die meisten der anwesenden rund fünfundzwanzig Frauen noch einen Teil der gemeinsam im „Grenzdorf“ verbrachten Jugendzeit in Gedächtnis, beziehungsweise die gelegentlichen Besuche von Pfarrerin Renate Voswinkel in ihrem  Heimatdorf noch in guter Erinnerung behalten. Auch diesmal überraschte der Gast mit einer Vielzahl zum Nachdenken über Dinge und Begebenheiten , so wie sie im Alltag zum Teil noch heute vorkommen beziehungsweise in früheren Jahren vorgekommen sein könnten.  Unter dem Sammelbegriff „Was hat, was kann die andere Frau, was mir fehlt?“ regte die Pfarrerin zum Nachdenken über  und Umgehen mit zum Teil ganz beiläufigen Fragen und alltäglichen Wünschen zu alltäglichen Lebenslagen an, die sich aus den angesprochenen Dingen ergeben.
Dabei gab es – nur  scheinbar beiläufig, in Wirklichkeit aber gewollt -   praktikable Tipps dazu, wie „frau“ mit eben diesen Dingen, die sowohl Neid wie auch Trauer, aber auch das Abschiednehmen  und viele unausgesprochene Fragen beinhalten können,  umgehen kann und sollte.

Zur näheren Erläuterung und zum Abschluss folgte die gemeinsame Betrachtung und Analyse der biblischen Geschichte mit ihren verschiedenen Verwicklungen, die von Abraham und seinen Frauen Sarah und der aus Ägypten stammenden Sklavin Haga berichtet , so wie sie bei Moses wird. Text und Foto Rainer Crummenerl

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Ein Dankeschön für die jeweils geleistete Arbeit im Sinne der Frauenhilfe ging - verbunden mit einem Blumengruß - an die Mitglieder des erweiterten Vorstands und die Funktionsträgerinnen.
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Mit einem Geschenkgutschein und herzlichen Worten bedankte sich Frauenhilfs-Vorsitzende Brigitte Potthoff (rechts) bei der engagierten Schriftführerin Dorothea Neumann, die in Zukunft kürzer treten möchte und den Staffelstab an Ellen Becker weitergab.
 
Frauenhilfe setzt manches Ausrufungszeichen in Gemeinde und Dorf.

06.02.2020 Eitel Sonnenschein, so klang das nicht nur zwischen den Zeilen an, als sich die Mitglieder der evangelischen Frauenhilfe in Rönsahl am Donnerstagnachmittag im Gemeindehaus zur Jahreshaupt- versammlung getroffen hatten, herrscht bei der Frauenhilfe in Rönsahl.
Denn dass die Frauenhilfe nach wie vor zu den absoluten Aktivposten in Kirchengemeinde und Dorf gehört,  wurde auch im abgelaufenen Jahr mehrfach sichtbar und war an der abermals facettenreichen  Programmgestaltung auch in den vergangenen Monaten deutlich ablesbar.
Gleich zum Auftakt des Jahrestreffens gab es das erste positive Signal, denn immerhin 39 Frauen und somit weit mehr als die Hälfte der mittlerweile auf insgesamt 54  Mitglieder angewachsenen Frauengemeinschaft waren mit von der Partie, um gemeinsam zu planen. Besonders erfreulich dabei sei, so Vorsitzende Brigitte Potthoff, dass die Mitgliederzahl der Rönsahler Frauenhilfe im Gegensatz zum allgemeinen Trend auf Kreis- und Bezirksebene auch im Berichtszeitraum weiter kräftig gestiegen ist und zudem auch keine Todesfälle zu beklagen waren.
Zum Einstieg in die diesmal recht umfangreiche Tagesordnung berichtete Schriftführerin Dorothea Neumann in Bild und Wort über insgesamt siebzehn im vergangenen Jahr angebotene ganz unterschiedlich strukturierte Veranstaltungen und gemeinsam gestaltete Nachmittage, die regelmäßig jeweils donnerstags im Abstand von im Durchschnitt vier Wochen  stattfanden, dabei von jeweils im Schnitt 25 Frauen besucht wurden und damit stets guten Zuspruch gefunden hatten. Die Frauenhilfe half in bewährter Manier mit bei der Ausrichtung von Seniorennachmittagen und diversen gemeindlichen Veranstaltungen, engagierte sich in Dorf und Nachbarschaft auf vielschichtige Weise und ließ weder Bibelarbeit noch geselliges Miteinander bei Spiel, Wissenswertem und allerlei Unterhaltsamem aus Heimat und Welt zu kurz kommen.
Der von Monika Scheel erstattete Kassenbericht ließ abermals geordnetes Wirtschaften erkennen. So war die Frauenhilfe wiederum in der Lage, verschiedene karikative Zwecke mit einer Spende zu unterstützen und bedachte unter anderem die Hospiz-Arbeit in Lüdenscheid  sowie die Initiative „Brot für die Welt“.

Rasch einig waren sich die Frauen über die Termingestaltung für die kommenden Monate. Vorgesehen ist unter anderem die Mitgestaltung der beiden im halbjährlichen Turnus stattfindenden Seniorennachmittags, man freut sich auf diverse Vorträge zu zeitnahen und allgemein interessanten Themen, den beliebten Kräuternachmittag im Juni, nicht minder auf den traditionellen Rosennachmittag, natürlich auf den für den 2. Juli geplanten Tagesausflug, der diesmal an den Rhein führen wird, sowie eine Vielzahl von unterschiedlich strukturierten und jeweils im monatlichen Rhythmus angesagte Treffen. Als Nächstes steht der Weltgebetstag am 7. März und dessen Vorbereitung ( 17. Februar)  auf dem Veranstaltungskalender.
Rasch abgehandelt waren die anstehenden Wahlen. In diesem Zusammenhang galt der besondere Dank der Frauen der langjährigen Schriftführerin Dorothea Neumann, die den Staffelstab jetzt an Ellen Becker weitergab. Ansonsten setzten die Frauen weiterhin auf die bewährten Strukturen, also den engeren Vorstand mit Brigitte Potthoff und Monika Scheel, ferner Ellen Becker, Marlene Stuff, Ruth Matschke, Elke Clever, Roswitha Hennel, Brigitte Münch und Gerda Zander als Beisitzerinnen. Zudem fungieren die bisherigen Bezirksfrauen weiterhin in bewährter Weise, und Brigitte Münch, Thea Derber, Gerda Böhlefeld und Elke Clever bilden das Serviceteam. - Mit einem abschließenden Dank an alle Mitarbeitenden sowie weiteren Informationen zur Jahresplanung, unter anderen ist in diesen Jahr eine größere Geldspende für die Finanzierung der bereits erfolgten Kirchturmsanierung sowie auch ein Beitrag für das Müttergenesungswerk vorgesehen,  klang der Nachmittag aus.
Text und Bilder Rainer Crummenerl
 
Nachgefragt...

 
R.Crummenerl: In dem Jahresbericht klang an, dass die Mitgliederzahl in vielen Frauenhilfen auf   Kreis-und Bezirksebene im Allgemeinen rückläufig ist. Hier in Rönsahl  ist offensichtlich das Gegenteil der Fall. Woran liegt das ?
   
Brigitte Potthoff.: Rückläufige Mitgliederzahlen sind ein Problem unserer Zeit in vielen Vereinen und nicht nur bei der Frauenhilfe. Wir in Rönsahl stehen hier im Vergleich mit gleich gelagerten Frauenorganisationen in den Kirchengemeinden unseres Kreises und darüber hinaus noch recht gut da, gemessen daran, dass wir personell gut aufgestellt sind und immerhin rund die Hälfte aller eingetragenen Mitglieder regelmäßig zu unseren Veranstaltungen kommt und sich zudem auf vielfache Weise an unseren Aktivitäten in Dorf und Gemeinde beteiligt. Leider ist es nun einmal so, dass die Alterspyramide ihren Tribut fordert und durch Wegzug oder Tod bedingte Ausfälle nicht immer im wünschenswerten Maße kompensiert werden können.
R.Crummenerl: Liegt die per Saldo rückläufige Mitgliederzahl nicht vielleicht zum Teil auch daran, dass die Frauenhilfen mit dem Vorurteil, ein „Alte-Leute-Club“ zu sein, in dem nur gebetet wird,  zu kämpfen haben ?
Brigitte Potthoff.: Ja, das mag hier und da durchaus sein. Aber dieses Vorurteil ist grundlegend falsch. Speziell wir hier in Rönsahl sind sehr froh darüber, dass es uns immer gelingt, ein besonders vielseitiges und ausgewogenes Veranstaltungsprogramm anzubieten, das allgemein sehr gut ankommt, und auch das ist ein Schlüssel zum Erfolg. Natürlich gehört für uns als Gliederung in der Evangelischen Kirchengemeinde auch ein angemessener Blick auf Gottes Wort mit dazu, und das soll ja auch so sein.
R.Crummenerl: Was ist für Sie persönlich der Grund, sich in der Frauenhilfe zu engagieren ?
Brigitte Potthoff.: Da muss ich nicht lange überlegen: Als mein Mann und ich vor Jahren nach dem Berufsleben  aus Wuppertal wieder zurück in mein Heimatdorf gezogen sind, sind wir sofort in Dorf und Gemeinde herzlich aufgenommen worden. Die Mitarbeit in der Frauenhilfe, der regelmäßige Austausch mit Frauen in unserem Dorf, so wie der auch im Miteinander von Frauenhilfe, Landfrauen und den „Flinken Fingern“ praktiziert wird, ist für mich sehr wichtig. Da leistet die Frauenhilfe einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaft in Dorf und Stadt.
 
Jahreslosung dient Christen als Wegbegleiter.
Frauenhilfe startet schwungvoll ins neue Jahr.

 
02.02.2020 „Mit voller Kraft voraus!“ So lautete das ( unausgesprochene) Motto, mit dem die Rönsahler Frauenhilfe am Donnerstagnachmittag ins soeben erst begonnene neue Jahr startete. Naturgemäß hatten die rund 35 Frauen, die sich in gewohnter Weise zur monatlichen Zusammenkunft im Evangelischen Gemeindehaus getroffen  hatten, einiges zu besprechen, dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die mittlerweile bereits weitgehend feststehenden Veranstaltungstermine für das laufende Jahr. Näheres dazu soll indes anlässlich der am 6. Februar an gleicher Stelle stattfindenden Jahreshauptversammlung bekanntgegeben werden.

 
Im Mittelpunkt des Treffens stand allerdings ein biblisches Thema. Diesbezüglich nutzte Pfarrer Martin Spindler gern die Gelegenheit, den Blick Frauen auf die neue Jahreslosung zu lenken, die die Christen während der nächsten zwölf Monate begleiten möchte.

 
Die Jahreslosung für 2020 ist entlehnt aus einer der so genannten biblischen Wundergeschichten, so wie sie aus dem Bericht des Evangelisten Markus in Kapitel 9,24 überliefert ist und heißt: „ Ich glaube, hilf meinem Unglauben...“ Die Geschichte erzählt von der ständigen Angst eines verzweifelten Vaters um das Leben seines kleinen Sohnes, der schon seit frühester Kindheit an Epilepsie und den schlimmen Begleiterscheinungen der lebensbedrohlichen Krankheit leidet. In seiner Verzweiflung wendet sich der Mann an Jesus mit dem Hilfeschrei: „Hilf uns, wenn du kannst..“ Auf  Jesu Antwort, dass alle Dinge möglich sind dem, der da glaubt, fleht der Vater inständig: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben...“. Jesus erbarmt sich und heilt den Jungen -  so die Geschichte weiter.

Dass diese Erzählung indes mehr sein wolle als nur eine klassische Wundergeschichte, machte der Pfarrer in der Analyse der Erzählung deutlich.

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Beim ersten Treffen der Frauenhilfe Rönsahl im neuen Jahr lud Pastor Martin Spindler zum
Verinnerlichen der Botschaft ein, die die neue Jahreslosung für 2020 beinhaltet.
 

Wie schon zur Zeit des Evangelisten, so gelte die ausgestreckte Hand Gottes in gleicher Weise auch uns Heutigen, so hieß es dazu weiter. Dabei sei es durchaus menschlich, dass   Glaube und Zweifel oftmals dicht beieinander lägen, so wie das auch in der Jahreslosung angedeutet werde. Gott wisse sehr wohl um menschliche Schwächen, verlange aber unbedingte Ehrlichkeit, befand der Geistliche. Entscheidend sei dabei das aus dem Geschenk des Glaubens erwachsende Vertrauen auf Jesus, das Christen auch im kommenden Jahr  in allen Lebenslagen als Wegbegleiter dienen wolle, hieß es dazu sinngemäß.
Text und Foto Crummenerl
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