Berichte - Kirche Rönsahl

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Berichte

Aktuelles
Public-Viewing im Gemeindehaus.
Begeisterung um die deutsche Nationalmannschaft schlägt hohe Wellen.

Rönsahl. So recht nach dem Geschmack der deutschen Fußball-Fans war das Eröffnungsspiel zur Fußball-Europameisterschaft zwischen der gastgebenden deutschen Elf und der Mannschaft aus Schottland. Mit zunehmender Begeisterung waren die rund fünfzig  Fußball-Anhänger unterschiedlichen Alters, die am Freitagabend gemeinsam das Geschehen auf dem grünen Rasen per public viewing via Großbild-Leinwand im Evangelischen Gemeindehaus verfolgen konnten, bei der Sache, als die deutschen Fußballer einen letztlich ungefährdeten und in jeder Hinsicht verdienten Sieg im wichtigen Auftaktspiel gegen Schottland landen konnten.
 
Der besondere Dank der Fußballfreunde geht in diesem Zusammenhang an die Evangelische Kirchengemeinde. Die nämlich hatte in Abstimmung mit demTSV. Rönsahl die Aufstellung einer Großbildleinwand im Saal des Gemeindehauses zur Übertragung der Spiele der deutschen Elf nebst Bewirtung der Fußballgäste möglich gemacht, so wie das auch bereits bei voraufgegangenen Welt- und Europameisterschaften mit Erfolg praktiziert worden war. In gleicher Weise soll das auch am Mittwoch dieser Woche beim nächsten Deutschland-Spiel gegen Ungarn ( Anstoß 18.oo Uhr) geschehen sowie auch beim Rückrunden-Finale gegen die Schweiz am Sonntagabend. An beiden Tagen hoffen die Veranstalter wiederum auf „full house...  
Text und Foto Crummenerl.
zuschauer
Da kam Stimmung auf: Beim public viewing im Evangelischen Gemeindehaus Rönsahl freute n sich rund fünfzig Zuschauer aller Altersklassen über den klaren Auftaktsieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
Sichtbar unverzichtbar: Frauenhilfe setzt viele positive Signale in Gemeinde und Dorf.

01.02.2024 Nach wie vor, so wurde das auch während der jetzt stattgefundenen Jahreshauptversammlung der munteren Frauengemeinschaft abermals deutlich, zählt die Frauenhilfe Rönsahl zu den absoluten Aktivposten in Kirchengemeinde und Dorf . Das war auch  im Vorjahr mehrmals zum Ausdruck gekommen.  An den in der Regel einmal monatlich stattgefundenen Treffen hatten durchschnittlich jeweils 25 Frauen und damit rund die Hälfte der Mitglieder teilgenommen, wie es eingangs hieß.
Erfreulich war zudem, dass die Mitgliederzahl der Rönsahler Frauenhilfe  auch im Berichtszeitraum konstant geblieben war, wenngleich zwei Todesfälle zu beklagen waren. Die entstandenen personellen Lücken  konnten durch Neuzugänge ergänzt werden.
In Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Brigitte Potthoff kam Vorstandsmitglied Ellen Becker nochmals auf die  im Berichtszeitraum stattgefundenen Zusammenkünfte zu sprechen. So traf man sich in ökumenischer Weise im Dorf bei Weltgebetstag der Frauen, war dankbar für den Besuch der Polizei mit  wertvollen Tipps zur Verhinderung von Betrug am Telefon  , unternahm einen Ausflug zu einer caritativen Einrichtung im benachbarten Bergischen und räumte stets – wie beispielsweise beim traditionellen Rosennachmmittag – der Geselligkeit stets einen breiten Raum ein.
Frauenhilfe
Frauenhilfe
Über viele engagierte Mitglieder freut sich die Frauenhilfe in Rönsahl. Anlässlich der jetzt stattgefundenen Jahreshauptversammlung bedankte sich der Vorstand bei
jeder der rund 25 anwesenden Frauen mit einem Blumengruß.
Bereits jetzt konnten einige Termine für das erste Halbjahr festgelegt werden. So trifft man sich am 8. und am 22.2.  zur Vorbereitung des gemeinsam mit den katholischen Glaubensschwestern am 1. März im Gemeindehaus angesagten Weltgebetstags der Frauen. Am 21.März wird zum Tischabendmahl eingeladen, und 4. April ist Barbara Löffler zu Gast mit einer Buchvorstellung. Der traditionelle Rosennachmittag findet im Juni statt, außerdem ist ein Besuch in einem Orgelmuseum vorgesehen , und man freut sich auf einen Nachmittag mit Prädikantin Betzendorf-Fröhlich.
Gut gewirtschaftet hatte einmal mehr Kassenführerin Monika Scheel. Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zweigten die Frauen Spendengelder im Gesamtberag von 1500,-Euro für caritative Zwecke auf lokaler und überörtlicher Ebene ab .
Schnell abgehandelt waren die in diesem Jahre anstehenden Wahlen. Alle bisherigen Funktionsträgerinnen waren zur Weiterführung ihres jeweiligen Amtes bereit und wurden jeweils unisono wiedergewählt. Das galt sowohl für das Leitungsgremium der Frauenhilfe, nämlich den engeren Vorstand mit Brigitte Potthoff, Ellen Becker und Monika Scheel als auch  für das Team der Beisitzerinnen. Das sind Elke Clever, Brigitte Escher, Roswitha Hennel, Brigitte Münch, Gerda Zander und Ruth Matschke. Als Bezirksfrauen fungieren Elke Clever, Roswitha Hennel, Dorothea Neumann und Bärbel Voswinkel, und Marianne Wülfrath sowie Brigitte Escher fanden sich als Kassenprüferinnen bereit. Mit der Ankündigung eines geselligen Nachmittags, bei dem unter anderem ein vom örtlichen CVJM spendiertes Waffelessen angesagt ist, klang der Nachmittag aus. Text und Fotos Crummenerl

 
Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet.
Frauenhilfe Rönsahl plant die ersten Termine.

 
Rönsahl. Mit frischem Schwung ins neue Jahr gestartet ist die Rönsahler Frauenhilfe. Gleich bei der ersten Zusammenkunft vor wenigen Tagen im Evangelischen Gemeindehaus ging es um die ersten Termine in diesem Jahr. Nach wie vor lädt die Frauenhilfe jeweils einmal monalich, und das in der Regel jeweils am ersten Donnerstag des Monats, zu einem gemeinsamen Nachmittag im Evangelischen Gemeindehaus ein. Weitere Einzelheiten sollen im Übrigen bei der am 1. Februar angesagten Jahreshauptversammlung besprochen werden. Schon jetzt allerdings richteten die Frauen den Blick auf den am 1. März angesagten Weltgebetstag der Frauen, der in diesem Jahr unter dem Stichwort „Palästina“ steht und vor dem Hintergrund der aktuellen Weltpolitik von besonderer Brisanz gezeichnet ist.  

 
Wie in jedem Jahr, so reihen sich die evangelischen Frauen gemeinsam mit ihren katholischen Glaubensschwestern in die weltweite Gebetsgemeinschaft ein, um gemeinsam dafür zu beten, dass ein Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen im Gaza-Streifen, Israel und Palästina erreicht wird.
Eine ganze Reihe von Informationen, so die Vorstellung der neuen Jahreslosung für das Jahr 2024 und etliche Neuerungen, die sich aus dem mit Wirkung vom 1. Januar 2024 vollzogenen Zusammenschluss der beiden Kirchengemeinden in Kierspe und Rönsahl ergeben, sprach Pfarrer Martin Spindler bei der ersten Zusammenkunft der Frauenhilfe im soeben begonnenen neuen Jahr an.
Am 1. März wird diesbezüglich in gewohnter Weise ein gemeinsamer Gottesdienst mit anschließendem Gedankenaustausch  im Gemeindehaus stattfinden. Interessierte treffen sich am Donnerstag, den 8. Februar und am Donnerstag, den 22. Februar jeweils um 18.30 Uhr im Gemeindehaus zur Vorbereitung des Gottesdienstes.

Bevor es im Verlauf des Frauenhilfstreffens um die ersten Termine ging, nutzte Pfarrer Martin Spindler die Gelegenheit, die für dieses Jahr ausgwählte Jahreslosung aus dem Korintherbrief „Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe leiten !“ vorzustellen und als Rüstzeug für die Bewältigung mancherlei Alltagsprobleme zu empfehlen.

Zudem kam die Freude darüber zum Ausdruck, dass aus den bislang selbständigen beiden Kirchengemeinden Rönsahl und Kierspe mit Wirkung vom 1. Januar 2024 eine Kirchengemeinde, nämlich die „Evangelische Kirchengemeinde Kierspe und Rönsahl“ mit einem Pfarrbezirk in Kierspe und einem Pfarrbezirk in Rönsahl geworden ist. Auch die Frauenhilfe ist mit dabei, wenn diese Fusion mit einem Festabend am Samstag, dem 20. Januar ab 17.oo Uhr im Ev.
Gemeindehaus Rönsahl mit Wintergrillen und einem Mitbringbuffet und am Sonntag, den 21. Januar um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Marrgarethenkirche mit anschließendem Imbiss gefeiert wird.

Zur Vorbereitung der anstehenden Wahl eines gemeinsamen Presbyteriums findet am 24.Januar ab 19.oo Uhr eine Gemeindeversammlung im Lutherhaus statt und eine weitere in Rönsahl am 28. Januar nach dem Gottesdienst. Dazu wurde bekanntgegeben, dass sich das neue Presbyterium aus acht Presbytern beziehungsweise Presbyterinnen aus Kierspe und vier Vertretern aus Rönsahl zusammensetzen wird. Die eigentliche Wahl zum Presbyerium findet am 7. April in beiden Wahlbezirken statt, und die Einführung des neuen Presbyeriums findet am 5. Mai statt.

Viele weitere Fragen, die mit dem Zusammenwachsen der beiden Gemeinden zusammenhängen, so die Gottesdienstordnung, die pfarramtliche Betreuung der Gemeinden und deren Gliederungen , werden – auch vor dem Hintergrund der personellen Lage im Leitungsgremium  der Gemeinden -  in den kommenden Wochen und Monaten im Focus stehen und jeweils zeitnah behandelt, wie es zwischen den Zeilen abschließend hieß. Text und Foto Crummenerl.
Beim Gottesdienst am Altjahrsabend lud Pastor George Freiwat zum Verinnerlichen der Botschaft ein, die die neue Jahreslosung für 2024 beinhaltet.
Zum letzten Gottesdienst im alten Jahr, der gleichzeitig auch der letzte Gottesdienst vor dem Zusammenschluss beider Gemeinden in den beiden bislang selbständigen Kirchengemeinden in Rönsahl und Kierspe war, waren etliche Gemeindeglieder am Silvestertag sowohl in der Servatiuskirche ( unser Bild) als auch in der Christuskirche zusammen gekommen.
 
Jahreslosung dient Christen als Wegbegleiter.
Gut besuchte Gottesdienste am Altjahrsabend in der Servatius- wie in der Christuskirche.

 
Kierspe - Rönsahl.  Mit altvertrauten Kirchenliedern wie sie treffend zum Übergang vom alten zum neuen Jahr passen, so  beispielsweise  „Von guten Mächten treu und still umgeben...“ aus der Feder von  Dietrich Bonhoeffer, sowie  in Gebetsgemeinschaft bereiteten sich etliche Gläubige am Altjahrsabend beim letzten Gottesdienst im alten Jahr in der Servatius- wie auch in der Christuskirche in christlicher Weise auf den kurz bevorstehenden Übergang vom alten zum neuen Jahr vor.

 
Wie stets am Silvesterabend und bei der letzten Zusammenkunft unter Gottes Wort im in wenigen Stunden ausklingenden alten Jahr üblich, so nutzte Pfarrer George Freiwat gern die Gelegenheit, den Blick  auf die neue Jahreslosung zu lenken, die die Christen während der nächsten zwölf Monate begleiten möchte.

 
Die Losung steht in 1. Korinther 16,14 und lautet „ Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe leiten !..“  Dass dieses alttestamentarische Bibelwort, das aus einer Zeit stammt, die zwar mehrere  Jahrhunderte vor Christi Geburt lag, indes im Laufe von  mittlerweile mehr als zweieinhalb Jahrtausenden , die danach bis heute vergangen sind, dennoch  nichts an Aktualität verloren habe und den Menschen vielmehr als Rüstzeug für die Bewältigung mancher Situationen im Alltag dienen wolle,  machte der Seelsorger im Laufe seiner Predigt deutlich. Dass Gott seine Gemeinde auserwählt habe als Ausdruck seiner bedingungslosen Liebe zu den Menschen, komme nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck, dass Christus für uns Menschen gestorben sei, als wir noch in der Sünde gefangen waren. Die neue Jahreslosung sei deshalb mehr als nur ein plakatives Schlagwort und wolle mehr als nur ein guter Vorsatz sein.

 
„ Lassen wir uns helfen von dem, der uns trägt.  Ertragen, helfen uns stützen wir uns gegenseitig, finden wir im Gebet zu Jesus !“ machte der Geistliche Mut dazu, die neue Jahreslosung mit Leben zu erfüllen und die ausgestreckte Hand Gottes zu ergreifen.  
Text und  Fotos Crummenerl
St. Martin hoch zu Ross – in Gestalt von Sabrina Hagemeister und ihrem Pferd „Flo“ -
begleiteten den Laternenumzug bis zum Feuerwehrplatz
Unterwegs auf den Dorfstraßen und später am Feuerwehrgerätehaus erfreute eine Bläsergruppe der Gesamtschule die Zugteilnehmer mit altbekannten Liedern zum Martinstag.
Vor Beginn des Laternenumzugs fand in der Servatiuskirche eine kindgerechte Andacht statt. Schon in der Kirche kamen viele kunstvolle Laternen zum Einsatz.
 
10.11.2023

 
Großer Andrang beim zentralen Laternenumzug in Rönsahl
Gut organisierte Gemeinschaftsveranstaltung fand viel Anklang.

 
Gemeinsam geht vieles besser ! Diese nicht eben neue Erkenntnis kommt auch zum Tragen, wenn es um die Organisation des traditionellen Laternenumzugs zum Martinstag in Rönsahl  geht.

 
Auch in diesem Jahre  nutzten  viele Eltern und Großeltern die Gunst der Stunde und waren mit ihren Klndern und Enkelkindern mit dabei, als der – wie bereits in den Jahren zuvor – maßgeblich  vom CVJM Rönsahl und der Feuerwehr  organisierte zentrale Laternenumzug angesagt war. Glücklicherweise spielte auch das Wetter am naßkalalten Novembertag wenigsten einigermaßen mit, zumindest insofern, als sich die Regenschauer zur Zeit des Umzugs in Grenzen hielten.   

 

 
So  war wie üblich „ das halbe Dorf“ auf den Beinen,  als sich der Umzug bei hereinbrechender Dunkelheit auf dem Kirchplatz formierte und sich dann  unter Führung von St. Martin hoch zu Ross ( in Gestalt von Sabrina Hagemeister und ihrem Pferd ) in Bewegung setzte.  

 
Zuvor hatten sich viele Zugteilnehmer in der Servatiuskirche eingefunden, wo Jenny Rösges und Manuela Marcus die Anwesenden  mit wohlbekannten Liedern und  der altbekannten Geschichte von St. Martin, dem mildtätigen Mann, der seinen Mantel mit dem Bettler teilte, entsprechend auf den folgenden Umzug einstimmten.  

 
Auch ohne den offiziell nicht stattgefundenen Geleitschutz der Feuerwehr, deren Mitglieder sich zum Teil privat und maßgeblich unterstützt von freiwilligen Helfern aus Kirchengemeinde, Dorfgemeinschaft und Stadt für die streckenweise Begleitung und die Verkehrssicherheit  des munteren Zuges engagierten, klappte das Ganze wie gewünscht.

 
Wie schon in den Vorjahren,  führte der Weg des Laternenumzugs auch diesmal aus verkehrstechnischen Gründen nicht mitten durchs Dorf sondern stattdessen von der Kirche aus über den Haller Platz durch den Hohlen Weg und von dort aus über einen Teil der Hauptstraße durch das Unterdorf und den Strandbadweg sowie die Straße Am Wernscheid und die obere Stadestraße zum Feuerwehr- Gerätehaus.

 
Unterwegs wurden die Zugteilnehmer von einer munteren Bläsergruppe der Gesamtschule unter Leitung von Musiklehrerin Dania Menges mit einer Auswahl altbekannter Martinslieder musikalisch begleitet. Derweil warteten im Gerätehaus der Feuerwehr  schon die fleißigen Helfer der Organisatoren mit knackigen Rostbratwürstchen, Bergen von frischen Brezeln, leckerem Kinderpunsch und anderen passenden Getränken– alles war wie stets für kleines Geld zu haben – auf hungrige und durstige Abnehmer. Die ließen dann auch nicht lange auf sich warten und ließen den Martinszug entsprechend  ausklingen.  Text und Bilder: R.Crummenerl

 
KIBIWO
Viele bunte Blätter und herbstliche Accessoires hatten die Kinder anlässlich des Kinderbibeltages des CVJM Rönsahl gesammelt und in Vorbereitung des Familiengottesdiestes entsprechend verwendet.
KIBIWO
Das Thema „Danken“ begleitete verschiedene Liedbeiträge, die den Gottesdienst umrahmten und stand im Mittelpunkt der Betrachtung der Geschichte aus der Bibel, die über die Begegnung Jesu mit den zehn Aussätzigen berichtet. Nur einer von ihnen nämlich kam zurück, um Jesus für die erfolgte Heilung zu danken. - Zum Nachdenken anregen über oftmals leichtfertig und gedankenlos gesprochene Worte beim Vaterunser wollte zudem ein zum Abschluss des Gottesdiensten inszeniertes Zwiegespräch zwischem einem Beter und dem Vater im Himmel.
 
08.09.2023
Kinderbibeltag beim CVJM zum Thema „Herbst“ und „Danken“.

 
Eigentlich war auch in diesem Jahre beim CVJM Rönsahl  wieder die traditionelle und in der Regel stets gut besuchte Kinderbibelwoche in den Herbstferien geplant, in deren Verlauf jeweils eine bestimmte Begebenheit aus der Bibel kindgerecht aufgearbeitet und besprochen wird. Diese Kinderbibelwoche musste in diesem Jahr allerdings ausfallen, weil sich insgesamt nur zehn Kinder angemeldet hatten. Stattdessen hatte der CVJM am vergangenen Samstag zu einem Kinderbibeltag eingeladen.  

 
In Anlehnung an das am Vorsonntag gefeierte Erntedankfest ging es dabei inhaltlich  einmal um das Thema „Herbst“ und eben die Jahreszeit, in der die  Früchte in Feld und Garten reifen, und darum, einmal „Danke“ zu sagen. Die Kinder erkannten, dass es mancherlei Anlass gibt, dem Schöpfer aller Dinge für die Vielfalt an guten Gaben zu danken, und zwar nicht nur für das tägliche Brot,  sondern auch für gute Freunde, die Geborgenheit in der Familie und vieles mehr.

 
Ganz im Zeichen des Kinderbibeltags und des Dankes stand auch der am Sonntagmorgen in der Servatiuskirche und diesmal komplett in Eigenregie des CVJM gefeierte Familiengottesdienst, in dem die Kinder und ihre Betreuer vom CVJM über die am Vortag besprochenen Dinge und die getroffenen Vorbereitungen in Wort und Bild berichteten. So hatten die Kinder bunte Blätter und herbstliche Accessoires aus der Natur gesammelt und Impressionen zum Thema „Herbst“ auf  mehreren  Plakaten festgehalten, ferner gemeinsam leckere Marmelade gekocht und für jeden Gottesdienstgast  ein kleines Erinnerungsgeschenk gebastelt.
Text und Bilder: Rainer Crummenerl
KIBIWO
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da ! Das „Danke sagen“ in Wort, Lied und Bild für mancherlei empfangene gute Gaben zur Erntezeit und darüber hinaus war Thema beim Gottesdienst zum Kinderbibeltag des CVJM Rönsahl in der Servatiuskirche.

Bilder aus der Servatiuskirche
Die Rönsahler Landfrauen haben die Kirche geschmückt
Fotos Regina Marcus
Partnerschaftsbesuch und Festgottesdienst.
Ereignisreiches Wochenende in der evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl.

Ein ebenso ereignisreiches wie gleicherweise erbauliches Wochenende liegt hinter der Evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl. Grund zur Freude gab es gleich aus zweifachem Anlass: Zum einen war es nach voraufgegangener dreijähriger Corona-Pause endlich wieder möglich, die seit vielen Jahren bereits bestehende Partnerschaft mit der Gemeinde in Fahrland ( Brandenburg) mit dem mehrtägigen  Besuch einer aus siebzehn Personen bestehenden Delegation aus der Patnergemeinde zu festigen und zusätzlich zu beleben, und zum anderen war gleichzeitig mit der Bibelfrau Ansni Pasaribu ein ebenso gern gesehener Gast aus der Partnerkirche des hiesigen Kirchenkreises mit der Toba-Batak-Kirche in Nord-Sumatra ( Indonesien) in Rönsahl.

Beides war Anlass für einen Festgottesdienst am Sonntagmorgen in der Servatiuskirche mit musikalischer  Begleitung von Orgel und  Bläserchor, bei dem Pfarrer Reiner Fröhlich das Predigtamt übernommen hatte und die Gelegenheit zu mehreren Grußworten gegeben war. So erinnerte Pfarrer i.R. Martin Ahlhaus an die  - damals noch zu DDR-Zeiten  -nicht eben einfachen Anfänge der nun schon seit 35 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen Rönsahl und der Kirchengemeinde in Fahrland mit dem Ziel, den Austausch zu suchen und sich gegenseitig zu ergänzen. Dass diese Partnerschaft nicht nur in der Theorie besteht sondern  im Gegenteil von Anfang an durch regelmäßig und wechselseitig durchgeführte Besuche und Begegnungen und dadurch entstandene Freundschaften auch mit Leben erfüllt wurde, bieb nicht unerwähnt, wie auch Pfarrer Christoph Dielmann aus Fahrland in seinem Gußwort hervorhob.Freundschaft und Zuversicht, so der Geistliche, seien nun seit über drei Jahrzehnten wichtige Triebfedern im Miteinander der beiden Gemeinden.

Zu einem gedanklichen Absteher in das räumlich so weit entfernte Indonesien lud die Bibelfrau Asni Pasaribu ein. Mit der in Nord-Sumatra bestehenden und maßgeblich von deutschen Missionaren mit geprägten Toba-Batak-Kirche, die mit fünf Millionen Mitgliedern die größte christliche Kirche in Asien ist bei insgesamt 10% Christen unter 278 Mio. Einwohnern in Indonesien, verbindet den heimischen Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg seit vielen Jahren eine lebendige Partnerschaft, die seit 1970 von der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM) durch gemeinsame Konsultationen mit gestaltet wird.

Das dreitägige Besuchsprogramm der Delegation aus Fahrland beinhaltete unter anderem eine gemeinsame Fahrt mit den Gastgebern nach Essen mit Besuch der alten Synagoge und des Doms sowie einen Abstecher zur Zeche Zollverein sowie einen Besuch im hiesigen Pulvermuseum nebst einer Führung in der Servatiuskirche am Samstagnachmittag mit abschließendem gemütlichen Abend im Gemeindehaus, bevor es für die Gäste dann am Sonntagmittag wieder mit den zwei Kleinbussen zurück ging.
 
Partnerschaftstreffen
Besuch der Partnergemeinde Fahrland in Rönsahl am Himmelfahrts-Wochenende Donnerstag, 18. Mai bis Sonntag, 21. Mai.

17 Fahrländerinnen und Fahrländer einschließlich dem erst vor wenigen Monaten in die Fahrländer Gemeinde gekommenen Pfarrer Christoph Dielmann wurden bei  Gastgeberinnen und Gastgeber-Familien untergebracht und erlebten mit diesen und weiteren Gemeindegliedern vier ereignisreiche und ausgefüllte Tage.
Nach dem pünktlichen Eintreffen der zwei Kleinbusse am Donnerstag-Nachmittag begann das Partnerschaftstreffen im Gemeindehaus mit einer ersten Kennenlernrunde und anschließendem Kaffeetrinken. Danach konnten die Gäste bei ihren Gastgebern einchecken und mit ihnen den Tag ausklingen lassen.

Die Fotos zu diesem Bericht machten St. Schick, Ch. Dielmann, E. Becker und R. Marcus.
Bitte die Bildserien durchbättern
Freitag, Abfahrt 8.00 Uhr: Busfahrt mit vom Förderverein gesponsorten Reisebus nach Essen. Hier Besichtigung der durch die zwei bunten Kirchenfenster von dem Künstler James Rizzi bekannten Kreuzeskirche in der Essener Innenstadt. Anschließend Gelegenheit zur Besichtigung von weiteren Kirchen, dem Dom und der Alten Synagoge, Stadtbummel, Mittagessen.
Am Nachmittag wurde die Zeche Zollverein zum Highlight. Bei einer Führung durch die Hallen unter dem Motto „Kohle + Kumpel“ erfuhren die Teilnehmer viel über die harte Arbeit über- und untertage.
Ein Abendessen in dem Restaurant Hubertusburg, ebenfalls gesponsort von dem Förderverein und anschließende Rückfahrt beendeten einen  ereignisreichen Tag
 
Samstag, 9.30 Uhr: Führung um und in der Servatiuskirche mit Ellen Becker und Regina Marcus
Anschließend Besichtigung der Villa Ohl mit dem Schwarzpulvermuseum.     Einige gingen dann noch mit zu den Pulvermühlenruinen am Neuenhammer.
Der restliche Nachmittag konnte dann noch individuell gestaltet werden, z. B. Mit einem kleinen Ausflug zur Lingese-Talsperre.
Am Abend um 18.00 Uhr begann  der Bunte Abend im Gemeindehaus mit Barbecue und vielen Begegnungen und Gesprächen. Mit Ansprachen u. a. von Stefan Schick, Fördervereinsvorsitzende Rita Kattwinkel,  Pfarrer i. R. Martin Ahlhaus, Liedvorträgen und vielen gemeinsam gesungenen Liedern sowie gutem Essen wurde der Abend sehr unterhaltsam und ein besonderer Höhepunkt.
Am Sonntagmorgen endete der Besuch aus der Partnergemeinde in Fahrland mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Brunch.
 
26.02.2023
Predigen heißt, seinen Glauben weiterzugeben.
Evangelische Kirchengemeinde Rönsahl auf der Suche nach neuen Wegen.

 
Rönsahl. Auf der Suche nach neuen Wegen zur Intensivierung des Gemeindelebens hatte die Evangelische Kirchengemeinde Rönsahl jetzt zu einem Gottesdienst  mit etwas anderem Ablauf als  das gewöhnlich der Fall ist, eingeladen. Wie schon des öfteren in diesem Winter, so traf sich die Gemeinde am Sonntagmorgen aus Gründen der Kostenersparnis nicht in der Servatiuskirche sondern gleich nebenan im Gemeindehaus . Dort hatten die „Flinken Finger“ bereits im Vorfeld alle erforderlichen Vorbereitungen für ein geselliges Zusammensein der Gemeindeglieder nach dem offiziellen Abschluss des Gottesdienstes getroffen. Dieses fand  im Rahmen eines gemeinsamen und von der rührigen Frauengemeinschaft kreiierten leckeren gemeinsamen Mittagsessens statt.

 
„ Die Predigt muß nicht zwangsläufig immer von einem berufenen Geistlichen gehalten werden. Vielmehr die Predigt, das sind heute einmal Sie, das seid ihr..“ mit diesen Worten hatte Pfarrer George Freiwat die Gemeinde zu Beginn auf den angekündigten etwas anderen Ablauf des Gottesdiensten als das gewöhhnlich der Fall ist,  eingestimmt.

 
Anhand des für diesen Sonntag vorgesehenen Leitwortes aus dem Psalm 66 „ Gelobt sei der Herr, der mein Gebet erhört“ und mehr noch der folgenden ausführlichen Analyse eines Wortes des Apostels Paulus aus dem Philipperbrief 4,1 und 4-7, zu der die Gemeindeglieder mit Textlesung und eigenen Gedanken dazu eingeladen waren, stimmte der Pfarrer auf die Feststellung ein, dass Predigen de facto nichts anderes bedeute als seinen Glauben weiterzugeben. Und  eben das sei Aufgabe eines jeden Christen und zumal in einer Zeit wie dieser unverzichtbar wichtig, hieß es dazu.  Umrahmt wurde der Gottesdienst, der in ähnlicher Weise in absehbarer Zeit erneut auf dem Plan steht,   von verschiedenen und zum Teil noch wenig bekannten Weisen aus dem Buch „Lieder zwischen Himmel und Erde“, und auch das kam bei der Gemeinde gut an “.  
Text und Foto Crummenerl  
Essen
Zum Abschluss des am Sonntag im Evangelischen Gemeindehaus Rönsahl stattgefundenen und in großen Teilen von der Gemeinde aktiv mitgestalteten Gottesdienstes waren die Gottesdienstgäste zu einem von den „Flinken Fingern“ kreierten leckeren gemeinsamen Mittagessen eingeladen.
 
31.12.2022
Jahreslosung dient Christen als Wegbegleiter.
Besinnlicher Gottesdienst am Altjahrsabend in der Servatiuskirche.

 
Rönsahl.  Mit altvertrauten Kirchenliedern wie sie treffend zum Übergang vom alten zum neuen Jahr passen, so  beispielsweise  „Von guten Mächten treu und still umgeben...“ aus der Feder von  Dietrich Bonhoeffer, sowie  in Gebetsgemeinschaft bereiteten sich etliche Gläubige am Altjahrsabend beim letzten Gottesdienst im alten Jahr in der Servatiuskirche in christlicher Weise auf den kurz bevorstehenden Übergang vom alten zum neuen Jahr vor.

 
Wie stets am Silvesterabend und bei der letzten Zusammenkunft unter Gottes Wort im in wenigen Stunden ausklingenden alten Jahr üblich,
Pfarrer Reiwat
Beim Gottesdienst am Altjahrsabend in der Servatiuskirche lud Pastor George Freiwat zum Verinnerlichen der Botschaft ein, die die neue Jahreslosung für 2023 beinhaltet.
so nutzte Pfarrer George Freiwat gern die Gelegenheit, den Blick der Gemeinde auf die neue Jahreslosung, die die Christen während der nächsten zwölf Monate begleiten möchte, zu lenken.

Die Losung steht in 1. Mose 16,13 und lautet“ Du bist ein Gott, der mich sieht..“  Dass dieses alttestamentarische Bibelwort, das aus einer Zeit stammt, die zwar mehrere  Jahrhunderte vor Christi Geburt lag, indes im Laufe von mittlerweile mehr als zweieinhalb Jahrtausenden , die danach bis heute vergangen sind, dennoch  nichts an Aktualität verloren habe, machte der Seelsorger im Laufe seiner Predigt deutlich.

Dieses Losungswort rankt sich um die alttestamentarische Geschichte um Abraham und seine Ehefrau Sarai, deren sehnlicher Wunsch nach leiblichen Kindern den Eheleuten bis ins hohe Alter versagt geblieben war. Erst nachdem weitere Jahre vergangen sind und nach  mancherlei Irrungen und Wirrungen sowie erheblichen Zweifeln an der  Zusage Gottes, dass Abraham der Stammvater eines großen Volkes werden solle,geht der Kinderwunsch doch noch  in Erfüllung. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Dienerin Hagar zu, die ersatzweise die Mutterrolle übernimmmt, daraufhin mit der Sarai in Streit gerät und   in die Wüste fliehen muss und dort  in goßer menschlicher Not  und in scheinbar aussichtsloser Lage ihre ganze Hoffung auf Gott setzt. Dass -wie schon zu Abrahams Zeiten – das Warten wie das Vertrauen auf Gottes Zusage eng zusammenhänge und auch in unseren Tagen oftmals Zweifel hervorrufe und den  Glauben herausfordere, sich aber in allen Lebenslagen als unabdingbar und einzig richtig  erweise, machte der Pfarrer deutlich.  Text und Foto Crummenerl
Mehrere Gemeindeglieder hatten sich zu einem von Pfarrer George Freiwat geleiteten weiteren Treffen bezüglich der künftigen Gestaltung der Gottesdienste im Evangelischen Gemeindehaus getroffen mit dem Ziel, den Blick in die Zukunft zu richten und die Attraktivität der Gemeindeveranstaltungen zu erhöhen.
17.10.2022
Evangelische Kirchenemeinde Rönsahl erfolgreich
auf der Suche nach neuen Wegen zur Gestaltung des Gottesdienstes.
Nachdem im Laufe von zwei voraufgegangenen und jeweils im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst in der Servatiuskirche stattgefundenen Gemeindeversammlungen in den vergangenen Wochen bereits wichtige Weichenstellungen für die künftige Gestaltung des Gemeindelebens und hier speziell der Gottesdienste zumindest andiskutiert worden waren, fand am Montagabend dieser Woche im Gemeindehaus ein weiteres Treffen mit der gleichen Zielsetzung statt.  

Zu diesem Treffen unter Gesprächsleitung von Pfarrer George Freiwat, zu dem  im Laufe mehrerer Gottesdienste eingeladen worden war,  hatten sich die Gemeindeglieder Regina und Karl-Friedrich Marcus, Brigitte Denda, Ariane Koch, Holger Scheel, Liane Kalies und Rainer Crummenerl an einen Tisch gesetzt, um im überschaubaren Kreis nach Vorschlägen und praktikablen  Lösungsmöglichkeiten für ein lebendiges Gemeindeleben in einer „für Kirchens im Allgemeinen“ nicht eben einfachen Zeit zu suchen.
Zugrunde lag auch an diesem Abend die Erkenntnis, dass vor dem Hintergrund stagnierender beziehungsweise rückläufiger Besucherzahlen in den Gottesdiensten, für die nicht nur die Alterspyramide sondern gleichermaßen auch – zumal für Jugendliche – wenig attraktive Strukturen im Ablauf der Gottesdienste ausgemacht wurden, neue Wege beschritten werden müssen, um den Besuch von Gottesdienst und gemeindlichen Veranstaltungen auch für „Otto Normalverbraucher“  interssanter zu machen.

Im Laufe des Abends, bei dem auch die Erfahrungen benachbarter Gemeinden angesprochen wurden, kristallisierten sich eine Reihe von Möglichkeiten heraus, die in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt werden könn(t)en. So ist beispielweise die Möglichkeit, am frühen Sonntagabend zu einem Gottesdienst mit viel Musik und altbekannten wie ebenso neuen Liedern unter Mitwirkung einer kleinen Band einzuladen im Gespräch. Hoch im Kurs steht ebenfalls ein reiner Singegottesdienst  sowie ferner ein Gesprächsgottesdienst mit der Möglichkeit zum Austausch und persönlichen Gespräch untereinander. Auch ein speziell für Familien und ihre Kinder gedachter Gottesdienst, sowie ein Gottesdienst, der nicht in der Kirche sondern stattdessen im Gemeindehaus mit mehr Raum und anderer Atmosphäre sowie der Möglichkeit, einander beim gemeinsamen abschließenden Mittagessen zu begegnen, wurde ins Auge gefasst.

Von diesen neuen Ideen sollen einige bereits in den kommenden Wochen umgesetzt werden. So ist für Sonntag, den 18. Dezember ( 4. Advent) ein Singegottesdienst geplant, für den Holger Scheel vorab einige Lieder aussucht, die dann spontan seitens der Gemeinde ergänzt und von Pastor Spindler durch eine kurze Predigt über die Bedeutung von Singen, Musik und Gotteslob für den Glauben und die Gemeinde abgerundet werden soll.

Ab Anfang kommenden Jahres ist ferner nach Möglichkeit einmal monatlich ein Gottesdienst im Gemeindehaus unter dem Motto „Gottesdienst einmal anders“ geplant mit anschließendem gemeinsamen Abschlussessen, dies am 16. oder 22. Januar und möglicherweise auch am 26. Februar. Die einzelnen Maßnahmen werden nach endglütiger Zustimmung rechtzeitig zuvor in den Gemeindenachrichten bekanntgegeben und zudem auch beim nächsten Teffen daran interessierter Gemeindeglieder am 13.November ab 20.00 Uhr im Gemeindehaus nochmals angesprochen.
Text und Foto Rainer Crummenerl.
02.10.2022
Nur gemeinsam kann es künftig voran gehen...“
Rönsahl mit klarem Votum für ein Zusammmengehen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Kierspe.

Im Nachgang zu der bereits von einigen Wochen an gleicher Stelle stattgefundenen ersten Gemeindeversammlung, bei der es in der Servatiuskirche um ein Stimmungsbild der Gottesdienstgäste zur aktuellen Situation in Gemeinde und Kirche sowie ebenso um Perspektiven für die Zukunft und damit im Zusammenhang ein Zusammengehen mit der evangelischen Kirchengemeinde in Kierspe gegangen war, fand jetzt im Anscchluss an der Gottesdienst ein weiterer diesbezüglicher Gedankenaustausch statt.

Dies vor dem Hintergrund einer kürzlich ebenso in der Nachbargemeinde stattgefundenen Zusammenkunft, bei der es um die gleiche Thematik gegangen war und sich die Gemeinde positiv für ein Zusammengehen mit Rönsahl ausgesprochen hatte. Dass ein möglicherweise bereits mit Wirkung vom 1.Januar kommenden Jahres denkbares Zusammengehen der beiden bislang – und das seit langen Jahrzehnten – eigenständigen Nachbargemeinden dabei keine ausgesprochene „Liebesheirat“ sein wolle, sondern vielmehr den Gegebenheiten geschuldet sei, klang unterschwellig an, spielte indes nur eine untergeordnete Rolle bei den Überlegungen.

Fakt jedenfalls sei, dass es bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele Gemeinsamkeiten in beiden (noch) selbständigen Gemeinden gebe und es sich zudem – beispielsweise bei einem jüngst stattgefundenen gemeinsamen Presbytertreffen gezeigt habe, dass man gut miteinander auskomme und vor dem Hintergrund sich zunehmend  verschärfender personeller Zwänge praktisch kein anderer gangbarer Weg als ein Zusammenschluss der beiden Nachbargemeinden möglich sei, darüber war man sich in der Diskussionsrunde einig.

Dies zumal, nachdem verschiedene Anmerkungen, Fragen und Bedenken mancherlei Art (beispielsweise organisatorische  und strukturelle Gestaltung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen, bessere Einbindung der Jugend ins Geschehen, Bündelung der Kräfte) angesprochen und entsprechend diskutiert worden waren.

Ortsbürgermeister Holger Scheel, Diskussionsteilnehmer in seiner Funktion als Gemeindeglied und Organist, hatte zuvor bereits die gedankliche Richtung vorgegeben mit der Bemerkung : Wir sind hier nicht bei „Wünsch-dir-was“ sondern bei „So isses....“ und damit den vorhandenen Handlungsspielraum abgesteckt. - Zum Ausklang der Diskussion erfolgte die Einladung zu einem ersten Treffen von Gemeindegliedern, die im Rahmen eines Gottesdienstteams an der praktischen Mitarbeit und Weiterentwicklung des Gemeindelebens interessiert sind und sich am Montag, den 17. Oktober um 19.oo Uhr im Gemeindehaus treffen wollen. Text: Crummenerl
Gemeindeversammlung
Unter Leitung von Kirchmeisterin Brigitte Denda fand am vergangenen Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst in der Servatiuskirche ein weiteres Treffen mit Meinungsaustausch über die Perspektiventwicklung der Gemeinde sowie einen angedachten Zusammenschluss der beiden evangelischen Kirchengemeinden in Rönsahl und Kierspe statt. Foto Crummenerl
02.10.2022
Ein Tag des Dankes und der inneren Einkehr:
Traditioneller Erntedank- Gottesdienst in der Servatiuskirche

Rönsahl. Der Sonntag des Erntedankfestes, so zeigte sich jetzt wieder in überzeugender Weise, gehört von jeher zu den wichtigen Ereignissen im Jahreskalender nicht nur der Kirchengemeinde(n) sondern genießt bis auf den Tag einen hohen Stellenwert im Bewusstsein der in weiten Teilen ländlich geprägten Bevölkerung. Dies, obwohl ein großer und mit farbenprächtigen Erntewagen ausgestatteter Umzug durch die Dorfstraßen am Tag des Erntedankfestes „mangels Masse“ und ständig rückläufiger Zahl praktizierender Landwirte schon seit mehreren Jahren auch in Rönsahl nicht mehr stattfinden kann. Auch in der derzeit nach wie vor immer noch nicht überstandenen Corona-Zeit wollte man in Rönsahl - selbstverständlich unter Beachtung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen – nicht auf den traditionellen Erntedankgottesdienst verzichten.  Die Kirchengäste freuten sich darüber, dass – passend zum Anlass - der Kirchenchor wieder aktiv mit dabei war und den Gottesdienst, in dem zwei Taufen stattfanden, mit passendem Liedgut begleitete.


Pflege von Tradition und Brauchtum haben sich unter anderem insbesondere die aktiven Landfrauen in Rönsahl aufs Panier geschrieben, die auch in diesem Jahre in Verbindung mit weiteren Helfern aus der Gemeinde das Ausschmücken der Servatiuskirche mit einer Vielzahl von Erntegaben übernommen  und so einen passenden Rahmen für den Gottesdienst am Erntedanksonntag geschaffen hatten. Den aktiven Frauen   galt deshalb der besondere Dank der Kirchenbesucher.

In dem von traditionellen Liedern zum Erntedanktag  umrahmten Gottesdienst überraschte Pfarrer George Freiwat die Gemeinde zunächst mit einem nicht eben alltäglichen Leitatz für seine Predigt zum Erntedank unter dem Motto „ Blumen sind nicht blöd..“ und erreichte damit auf jeden Fall eines, nämlich eine aufmerksam folgende Zuhörerschar. So ließ sich die Gemeinde anhand der auf einer Leinwand abgebildeten und  in voller Blüte stehenden Blumenwiese im Frühling und der in passender Weise ausgesprochenen Einladung gerne mitnehmen auf  eine Entdeckungsreise ins  Reich  der Natur.

Anhand eines zitierten Bibelwortes aus dem Matthäus-Evangelium und den dazu passenden Bildimpressionen machte der Pfarrer deutlich, dass die Natur eine absolut begabte Predigerin sei und ein Sinnbild für das Vetrauen in Gottes Allmacht, und auch das sei ein Anlass zum Denken und Danken, wie er speziell  am Erntedanktag ins Bewußtsein rücken solle, hieß es zum Ausklang.
Text Crummenerl
Erntedank
Ideenreich, farbenfroh und mit viel Liebe zum Detail gestaltet waren die zahlreichen Gaben unter der Erntekrone in der Servatiuskirche. Fotos Crummenerl.
Der Dank für das tägliche Brot und mancherlei gute Gaben ist insbesondere am Erntedanktag in unseren Kirchen unverzichtbar.
25.09.2022: Konfirmationsjubiläum in der Servatiuskirche.

Zu einem festlichen Gottesdienst, Anlass war die Feier der Goldenen sowie der Diamantenen Konfirmation, hatte die Evangelische Kirchengemeinde  Rönsahl am vergangenen Sonntag in die Servatiuskirche eingeladen. Nachdem diese in aller Regel im jährlichen Rhythmus angesagte Feier aus Anlass des 50. beziehungsweise 60. Jahrestages der Konfirmation aufgrund der Corona-Situation in den vergangenen Jahren jeweils ausfallen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden musste, war die Freude darüber, dass einer entsprechenden Feier zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts entgegen stand, jetzt umso größer.

Insgesamt 19 Gold- und 26 Diamantkonfirmanden/innnen, nämlich die Konfirmanden der Jahre  1969 – 1972 beziehungsweise der Jahrgänge 1959 bis 1962,  hatten sich gerne dazu einladen lassen, dem von Pfarrer Martin Spindler gehaltenen und von verschiedenen Beiträgen des Kirchenchores sowie dem Gesang der Gemeinde umrahmten Festgottesdienst beizuwohnen. Der Seelsorger erwähnte in seiner Predigt mancherlei Begebenheiten, so wie sie im Leben nun einmal anfallen, sparte dabei den einen oder anderen Schicksalschlag ebenso wenig aus wie auch persönliche Glücksmomente und erinnerte daran, dass im Grunde alles an Gottes reichem Segen gelegen sei und ein Tag wie dieser dazu angetan sei, den mit der Konfirmation geschlossenen Bund zu festigen. Mit einer im Anschluss an den  im Gemeindehaus angesagten Wiedersehensfeier klang der Tag aus.
Text: Rainer Crummenerl.
26 ehemalige Konfirmanden und Konfirmandinnen aus den Jahren 1959 bis 1962 hatten sich zur Feier der Diamantenen Konfirmation in der Servatiuskirche am vergangenen Sonntag einladen lassen. Fotos Crummenerl.
Goldene Konfirmation feierten am vergangenen Sonntag insgesamt 19 Frauen und Männer, die in den Jahren 1962 bis 1972 in der Servatiuskirche konfirmiert worden waren.
15.Juni 2022
Kirchengemeinde Rönsahl ist auf der Suche nach sicherer Zukunft.
Gemeindeversammlung mit zahlreichen Denkanstößen.

Rönsahl „ Es gibt viel zu tun – also packen wir`s an..“ Der auf den ersten Blick etwas abgegriffene Spruch stand – unausgesprochen zwar, dennoch unübersehbar, als richtungsweisendes Motto über der am Montagabend in der Servatiuskirche stattgefundenen Gemeindeversammlung, zu der die Evangelische Kirchengemeinde Rönsahl ihre Mitglieder zwecks Meinungsaustausches über die aktuelle Lage beziehungsweise die Perspektiven der Gemeinde für die nähere Zukunft eingeladen hatte.

Dass die Corona-Zeit und der dadurch erheblich reduzierte Handlungsspielraum auch im kirchlichen Leben generell - und so auch in Rönsahl - vieles nicht eben zum Positiven verändert hat, merkte Versammlungsleiterin Brigitte Denda bei der eingangs erfolgten kurzen Bestandsaufnahme kurz an. Die Vorsitzende des Presbyteriums hob dabei zum einen auf die Vielzahl der in der Corona-Zeit ausgefallenen und vordem regelmäßig stattgefundenen Treffen der Gemeindegruppen ab, ließ gleichermaßen aber ebenso den mangelnden Besuch der Gottesdienste nicht unerwähnt.

Einerseits die Frage, wie das nicht zuletzt dank einer Reihe ehrenamtlicher Mitarbeiter  bislang funktionierende Gemeindeleben wieder mit mehr Leben erfüllt werden könne, zum anderen die generelle Sorge um die Zukunft der mit derzeit noch 750 Gemeindegliedern ohnehin kleinsten, wenngleich mittlerweile seit mehr als 460 Jahren und damit eine der am längsten bestehenden Evangelischen Kirchengemeinden im gesamten Kreisgebiet, bestimmte den weiteren Verlauf des Abends.

Zahlreiche Wortmeldungen sorgten für einen fruchtbaren Meinungsaustausch. Sie befassten sich unter anderem mit praktikablen Vorschlägen, die beispielsweise durch häufigere Einbindung der Jugend, modernere Lieder, Kirchenchor und Instrumentalbegleitung mehr Abwechslung in die Gottesdienste bringen sollen, und betonten die in zunehmendem Maße immer unverzichtbarer werdende Tätigkeit der Ehrenamtler auf mancherlei Ebenen. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Zahl der hauptamtlichen Kräfte bei sich abzeichnenden  weiter rückläufigen Mitgliederzahlen in den Kirchengemeinden ständig geringer wird.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Kirchengemeinden Kierspe und Rönsahl direkt betroffen. Durch den in Bälde bevorstehenden Ruhestand der beiden Pfarrer Martin Spindler und Reiner Fröhlich rückt ein noch engeres Zusammenrücken der beiden bislang selbstständigen Gemeinden immer mehr in den Fokus, dies nicht zuletzt auch aufgrund finanzieller Zwänge.

Entsprechende Überlegungen im Presbyterium haben bereits stattgefunden und wurden aufgrund der guten Erfahrungen, die beide Gemeinden im Umgang miteinander bisher gemacht haben,  positiv beschieden, wie es dazu abschließend hieß. Text:R.Crummenerl
Presbyterin Brigitte Denda führte thematisch durch den Abend . Dabei ging es auch um den in naher Zukunft geplanten voraussichtlichen Zusammenschluß mit der Evangelischen Kirchengemeinde in Kierspe, der positiv gesehen wurde. Fotos Crummenerl
Gemeindeversammlung
Zu einem lebhaftten Meinungsaustausch über das Geschehen in der Corona-Zeit und danach in der Gemeinde und ihren Gliederungen hatte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl am Montagabend in die Servatiuskirche eingeladen.
 
Konfirmation 2021 in der Servatiuskirche.

 
Rönsahl. Unter besonderem Vorzeichen stand in diesem Jahr der Gottesdienst zur Konfirmation in der Servatiuskirche in Rönsahl. Der feierliche Gottesdienst, in dem junge Menschen nach voraufgegangenem kirchlichen Unterricht und der dabei erfolgten Unterweisung und Festigung  im Glauben durch die Konfirmation nun auch de facto in den Kreis der erwachsenen Gemeindeglieder aufgenommen werden, gehört jeweils zu den herausragenden und besonders wichtigen Terminen im Jahreskalender der Kirchengemeinde. Nicht anders auch in diesem Jahr, obwohl die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestehenden strengen Maßnahmen besondere Verhaltensmaßregeln erfordern und dabei naturgemäß auch den Kontakt untereinander in Kirche und Gemeinde stark einschränken.

 
Demzufolge musste in diesem Jahr ( wie bereits im Vorjahr) der gemeinsame Konfirmationsgottesdienst in der Kirche  mit Teilnahmemöglichkeit für die  Gesamtgemeinde abermals abgesagt werden. Um die Konfirmation insgesamt nicht ein weiteres Mal auf unbestimme Zeit verschieben zu müssen, fanden am Sonntagmorgen stattdessen in der Servatiuskirche zwei zeitlich aufeinander abgestimmte Festgottesdienste statt, an denen jeweils die Hälfte der Konfirmanden und (in begrenzter Zahl) deren Angehörige unter Beachtung der entsprechenden Hygienevorschriften teilnahmen.

 
In den Mittelpunkt seiner Predigt in Anlehnung an einen Text aus dem Johannes-Evangelium stellte Pfarrer Martin Spindler heraus, dass die Konfirmation als Segnung und Bekäftigung der Taufe vor allem das Angebot zur ganz persönlichen Freundschaft mit Gott bedeute, ein Angebot, das auch in den Stürmen des Lebens gelte und wahrgenommen werden dürfe. Umrahmt wurde der Gottesdienst zur Konfirmation mit liturgischen Beiträgen von Mitgliedern des Presbyteriums und Gemeindehelfern, die die Konfirmanden während der Unterrichtszeit begleitet hatten.  
Text: R.Crummenerl
Konf_2021
Jeweils vier Jungen, nämlich Kilian Alting, Darren Grabs, Max Küsters und Enrico Tschernucha und vier Mädchen, Lotte Pies, Vanessa Wern, Linn Willms und Lena Lamert, wurden am vergangenen Sonntag in der Servatiuskirche konfirmiert. Mit auf dem Foto sind Pfarrer Martin Spindler, Jugendreferent Stefan Schick und Presbyterin Carola Nies, die die Konfirmanden während des kirchlichen Unterrichts begleitet hatten.
Konfoi2021
Im kurzfristig eingeschobenen „Open-air-Teil“ übernahmen Mitglieder des Bläserchores der Gemeinde Teile der musikalischen Begleitung anlässlich der Konfirmationsfeier in der Evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl. Fotos Crummenerl.
Ostern 2021
Am Karsamstag wurde die Rede von Bundespräsident Steinmeier in der Tagesschau übertragen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir seine Worte:
Für Christen bedeutet Ostern die Gewissheit, dass Tod und die bedrückenden Dinge nicht das letzte Wort haben. Eine feste Hoffnung soll es für Alle sein.“
Und ich hab mal für mich Bilanz gezogen. Neben den Inzidenzzahlen, dem R-Wert und anderen Meldungen, die mit Corona zusammenhängen und sehr bedrücken, gibt es doch in meinem Leben noch viele andere Dinge, die Hoffnung geben.
Wir dürfen wir Alle hoffen. Auch dass der Weg der Osterkerze, die in diesem Jahr in einer menschenleeren Kirche zum Altar getragen wurde, im nächsten Jahr wieder von vielen Gemeindegliedern in der Kirche begleitet wird.
Karl-Friedrich Marcus  
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