Evangelische Kirchengemeinde Rönsahl

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Frauenhilfe setzt manches Ausrufungszeichen in Gemeinde und Dorf.

 

Rönsahl. Eitel Sonnenschein, so klang das nicht nur zwischen den Zeilen an, als sich die Mitglieder der evangelischen Frauenhilfe in Rönsahl am Donnerstagnachmittag im Gemeindehaus zur Jahreshauptversammlung getroffen hatten, herrscht bei der Frauenhilfe in Rönsahl.
Denn dass die Frauenhilfe nach wie vor zu den absoluten Aktivposten in Kirchengemeinde und Dorf gehört,  wurde auch im abgelaufenen Jahr mehrfach sichtbar und war an der abermals facettenreichen  Programmgestaltung auch in den vergangenen Monaten deutlich ablesbar.
Bedingt durch einige Todesfälle, die durch Neuzugänge nicht komplett ausgeglichen werden konnten, war die Mitgliederzahl im Berichtszeitraum leicht rückläufig. Dem Bemühen um neue Mitglieder dient der Hinweis auf die nach einer vor einiger Zeit beschlossene Satzungsänderung und die inzwischen überkonfessionell gestaltete Grundausrichtung der Frauenhilfe, bei der auch Mitglieder anderer Konfessionen und anderer Glaubensrichtungen gern willkommen sind. Immerhin knapp die Hälfte der insgesamt derzeit 49 Mitglieder der Frauengemeinschaft waren am Donnerstagnachmittag mit dabei, um gemeinsam zu planen.
Zum Einstieg in die diesmal recht umfangreiche Tagesordnung berichtete Schriftführerin Dorothea Neumann in Bild und Wort über neunzehn im vergangenen Jahr angebotene ganz unterschiedlich strukturierte Veranstaltungen und gemeinsam gestaltete Nachmittage, die regelmäßig jeweils donnerstags im Abstand von 14 Tagen stattfanden, von jeweils im Schnitt 25 Frauen besucht wurden und damit stets guten Zuspruch gefunden hatten. Die Frauenhilfe half in bewährter Manier mit bei der Ausrichtung von Seniorennachmittagen und diversen gemeindlichen Veranstaltungen, engagierte sich in Dorf und Nachbarschaft auf vielschichtige Weise und ließ weder Bibelarbeit noch geselliges Miteinander bei Spiel, Wissenswertem und allerlei Unterhaltsamem aus Heimat und Welt zu kurz kommen.
Der von Ellen Becker in Vertretung von Wilhelmine Peters erstattete Kassenbericht ließ geordnetes Wirtschaften erkennen. So war die Frauenhilfe wiederum in der Lage, verschiedene karikative Zwecke mit einer Spende zu unterstützen und bedachte unter anderem die Theater-AG der Servatiusschule und den Eine-Welt Laden in Kierspe.
Rasch einig waren sich die Frauen über die Termingestaltung für die kommenden Monate. Vorgesehen ist unter anderem die Mitgestaltung der am 19. April und 18. Oktober stattfindenden Seniorennachmittags, man freut sich auf diverse Vorträge zu zeitnahen und allgemein interessanten Themen, den beliebten Kräuternachmittag im Juni, nicht minder auf den traditionellen Rosennachmittag im Juli, natürlich auf den für den 5. Juli geplanten Tagesausflug nach Neviges und zum Kemnader See sowie eine Vielzahl von unterschiedlich strukturierten und im vierzehntägigen Rhythmus angesagte Treffen. Als Nächstes steht der Weltgebetstag am 2. März und dessen Vorbereitung auf dem Veranstaltungskalender.
Rasch abgehandelt waren die anstehenden Wahlen. Hier klärte sich Monika Scheel dazu bereit, die Kassenführung zu übernehmen, und Bärbel Voswinkel, Dorothea Neumann, Marlene Stuff, Roswitha Hennel und Elke Clever fungieren weiterhin als Bezirksfrauen.
Das Leitungsgremium der Rönsahler Frauenhilfe besteht aus
Brigitte Potthoff (1.) Vorsitzende, Monika Scheel ( Kassiererin) und Dorothea Neumann ( Schriftführung) sowie Elke Clever, Ellen Becker, Ruth Matschke, Brigitte Münch und Marlene Stuff als Beisitzerinnen.
Mit dem Beschluss, langjährige und hoch betagte Mitglieder zu Ehrenmitgliedern zu ernennen und weiteren Informationen zum aktuellen Geschehen klang der Nachmittag aus. Cr.-
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Drei Fragen an Brigitte Potthoff, Vorsitzende des Leitungsteams der Frauenhilfe Rönsahl:

Frage: Aus dem Jahresbericht ist ersichtlich, dass die Mitgliederzahl in der Frauenhilfe rückläufig ist. Woran liegt das und was kann man dagegen unternehmen ?

Antwort: Rückläufige Mitgliederzahlen sind ein Problem in vielen Vereinen und nicht nur bei der Frauenhilfe. Wir in Rönsahl stehen hier im Vergleich mit gleich gelagerten Frauenorganisationen in den Kirchengemeinden unseres Kreises und darüber hinaus noch recht gut da, gemessen daran, dass immerhin rund die Hälfte aller eingetragenen Mitglieder regelmäßig zu unseren Veranstaltungen kommt und sich übrigens auf vielfache Weise an unseren Aktivitäten in Dorf und Gemeinde beteiligt. Leider ist es nun einmal so, dass die Alterspyramide ihren Tribut fordert und durch Wegzug oder Tod bedingte Ausfälle nicht immer im wünschenswerten Maße kompensiert werden können.

Frage: Liegt die per Saldo rückläufige Mitgliederzahl nicht vielleicht zum Teil auch daran, dass die Frauenhilfen mit dem Vorurteil, ein „Alte-Leute-Club“ zu sein, in dem nur gebetet wird,  zu kämpfen haben ?

Antwort: Ja, das mag hier und da durchaus sein. Aber dieses Vorurteil ist grundlegend falsch. Speziell wir hier in Rönsahl sind sehr froh darüber, dass es uns immer gelingt, ein besonders vielseitiges und ausgewogenes Veranstaltungsprogramm anzubieten, das allgemein sehr gut ankommt. Natürlich gehört für uns als Gliederung in der Evangelischen Kirchengemeinde auch ein angemessener Blick auf Gottes Wort mit dazu, und das ist auch gut so.

Frage: Was ist für Sie persönlich der Grund, sich in der Frauenhilfe zu engagieren ?

Antwort: Da muss ich nicht lange überlegen: Als mein Mann und ich vor Jahren nach dem Berufsleben  aus Wuppertal wieder zurück in mein Heimatdorf gezogen sind, sind wir sofort in Kirche und Gemeinde herzlich aufgenommen worden. Die Mitarbeit in der Frauenhilfe, der regelmäßige Austausch mit Frauen in unserem Dorf, so wie der auch im Miteinander von Frauenhilfe, Landfrauen und den „Flinken Fingern“ praktiziert wird, ist für mich sehr wichtig. Da leistet die Frauenhilfe einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaft in Dorf und Stadt.    


 
 
 
 
 
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